112 oder 116117? Der Unterschied einfach erklärt
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112 – bei Lebensgefahr
Die 112 ist der Notruf für Rettungsdienst und Feuerwehr. Rufen Sie sie bei Lebensgefahr oder Warnzeichen wie Atemnot, Bewusstlosigkeit, Brustschmerz, Lähmung, starker Blutung oder schwerem Sturz. Im Zweifel: 112.
116117 – dringend ärztlich, nicht lebensbedrohlich
Die 116117 ist der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen. Er hilft bei Beschwerden, die nicht lebensbedrohlich sind, aber nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten können – vor allem außerhalb der Sprechzeiten. Reguläre ärztliche Anliegen klären Sie mit Ihrer Hausarztpraxis.
Und wenn „nur“ die Pflege fehlt?
Fällt die häusliche Pflege ungeplant aus, ohne dass ein medizinischer Notfall vorliegt, sind weder 112 noch 116117 eigentlich zuständig. Dafür gibt es pflegerische Notdienste: PND Nordrhein unterstützt mit eigenem Personal in NRW – im Umkreis von etwa 100 km.
Quellen zu diesem Beitrag
Abgerufen am 6. Oktober 2026. Beträge und Fristen können sich ändern – verbindlich ist die Auskunft Ihrer Pflegekasse.
Quellen und Aktualisierungsstand
Abgerufen am 6. Oktober 2026. Rechtsinhalte können sich im Gesetzgebungsverfahren ändern.
Für aktuelle Rechtsfragen siehe PNOG und Überbrückungsbudget mit Quellenangaben.