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112Lebensgefahr116117Arzt, akut
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Pflegekassen · Kommunen · Kliniken · Pflegestützpunkte · Hausnotruf

Zusammenarbeit bei pflegerischen Versorgungslücken

Mann an der geöffneten Fahrertür eines Fahrzeugs mit der Aufschrift Pflege-Notdienst vor einem Klinikum
Symbolbild des Pflegerischen Notdienstes

Ausgangslage

Konkrete Lücken entstehen etwa, wenn nach einer Entlassung die Anschlussversorgung verspätet startet, eine pflegende Person plötzlich ausfällt oder ein Pflegedienst einen Besuch am Abend oder Wochenende nicht leisten kann.

Zu prüfende Annahme: Manche dieser Situationen landen bei 112 oder 116117, obwohl pflegerische Unterstützung ausreichen könnte. Ob das zutrifft, soll eine Evaluation zeigen – eine Entlastung ist nicht belegt.

Kooperationsmöglichkeiten

Pflegerische Unterstützung

Eigenes PND-Team in NRW, einschließlich Köln: pflegefachliche Klärung, Einsatz nach Kapazität, klare Weiterleitung an 112/116117.

Partnernetz

Netzwerkpartner aus Pflege, Kliniken, Beratung, Apotheken, Hilfsmitteln und mehr. Pflegerische Einsätze nur durch zugelassene Partner mit gesonderter Einsatzvereinbarung.

Übergabe

Dokumentierte Übergabe an Pflegedienst, Hausarztpraxis oder Pflegeberatung.

Gebiet

Eigenes Einsatzgebiet

In NRW, einschließlich Köln

Eigenes Personal in NRW – im Umkreis von etwa 100 km. Ein Einsatz wird nach fachlicher Klärung, Leistungsumfang und freier Kapazität vereinbart. Der Radius ist keine automatische Einsatzgarantie und keine garantierte Fahrzeit.

Partnernetz · im Ausbau

Weitere Regionen in NRW

Hier bauen wir ein Netz geeigneter PND-Partner auf. Eine Versorgung ist nur dort möglich, wo eine Partnerschaft bestätigt ist – keine NRW-weite Verfügbarkeit.

Zusammenspiel: Entlassung – Pflegedienst – PND

Organisatorisches Zusammenspiel, keine technische Anbindung. Der PND ersetzt weder Entlassmanagement noch Pflegedienst, sondern überbrückt kurzfristige Lücken.

  1. Klinik / Entlassmanagement

    Plant die Entlassung und organisiert die Anschlussversorgung.

  2. Pflegedienst

    Übernimmt die reguläre häusliche Versorgung.

  3. PND Nordrhein

    Überbrückt, wenn die Versorgung kurzfristig ausfällt, und gibt dokumentiert zurück.

Rückweg: Der PND übergibt an Pflegedienst, Hausarztpraxis oder Pflegeberatung. Bei medizinischen Notfällen gilt immer 112 bzw. 116117.

Evaluation (Vorhaben)

Diese Bereiche wollen wir auswerten. Keine Zielwerte, keine Wirkungsversprechen, solange keine bestätigte Messung vorliegt.

  • Sicherheit

    • Erkannte Warnzeichen
    • Kritische Ereignisse

    Zielwert: wird nicht vorab festgelegt

  • Zugang

    • Erreichbarkeit
    • Abbrüche

    Zielwert: wird nicht vorab festgelegt

  • Versorgung

    • Übernommene Anfragen
    • Gelöste Situationen

    Zielwert: wird nicht vorab festgelegt

  • Netzwerk

    • Bestätigte Partner
    • Übergaben

    Zielwert: wird nicht vorab festgelegt

Mögliche Kooperationspartner

EntlassmanagementPflegeberatungPflegestützpunkteHausnotrufKommunen

112 und 116117 bleiben eigenständig zuständig; es besteht keine technische Anbindung an Rettungsleitstellen.

Zeitplan und Prüfkriterien: Pilotprojekt & Fahrplan

PND Nordrhein ist von keiner Pflegekasse, Kommune oder Landesstelle beauftragt. Kliniken, Kommunen und Beratungsstellen können kostenfrei Netzwerkpartner werden – als Kooperations- und Informationspartner, nicht als werbende Empfehlungsgeber. Partnerrollen ansehen

Rechtsstand: 6. Oktober 2026

Das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) liegt als Kabinettsentwurf vom 30. September 2026 vor. Es ist noch kein geltendes Recht. Aus dem geplanten Überbrückungsbudget besteht heute kein Anspruch. Es ist ein Gesetzgebungsvorhaben – keine heutige Abrechnungsgrundlage.

Quellen und Aktualisierungsstand

Abgerufen am 6. Oktober 2026. Rechtsinhalte können sich im Gesetzgebungsverfahren ändern.

Pilotgespräch anfragen

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